Freitag, August 11, 2006

Oh du, mein teures Zürich!

Auch wenn sie globalisierungskritische, antikorporatistische und bewusst essende Gemüter auf die Palme bringt: Die Fast-Food-Kette McDonald’s hat gerade durch ihre aufdringliche internationale Expansionsfreudigkeit auch ihre Vorteile. Anhand des Sandwichs „BigMac“ zum Beispiel lassen sich nämlich weltweit Preis- und Lohnniveaus leicht vergleichen. Eine Schweizer Grossbank, die hier keine Schleichwerbung verdient hat, gibt jährlich die Studie „Preise und Löhne“ heraus. Darin werden 71 Städte an einem standardisierten Warenkorb, der aus Gütern und Dienstleistungen besteht, gemessen.

Um sich einen „BigMac“ leisten zu können, muss in Bogotà rund eineinhalb Stunden gearbeitet werden. Im weltweiten Durchschnitt reichen dagegen 35 Minuten Arbeit. In New York beträgt die zu leistende Arbeitszeit für den beliebten Hamburger lediglich 13 Minuten. Obwohl die Bruttolöhne gemessen am Kaufkraftvergleich in schweizerischen und skandinavischen Städten an der Spitze liegen, müssen für einen Biss ins Sandwich in der Schweiz zwischen 15 bis 20 Minuten gearbeitet werden.

Nicht sehr erstaunlicherweise wurde Zürich insgesamt einmal mehr zu einer der zehn teuersten Metropolen der Welt gekürt. Das wissen auch die meisten Berlinerinnen und Berliner, die mir sagen, dass sie eigentlich auch gern mal nach Zürich fahren möchten. Aber ist es da nicht schweineteuer? Oder sie waren mal da. Und fanden es schön. Aber wahnsinnig teuer.

2 Comments:

Blogger Didier COUVAL said...

Genau, ist Lebenshaltungskosten sehr hoch in Zürich, noch mehr in 2012!

Didier, ein Franzose der in Zürich für drei Monate wohnt.
Entdecken Sie auch mein Blog, der... Zuri... paris nennt: logisch!

http://zuriparis.blogspot.com

4/16/2012 08:03:00 nachm.  
Blogger Sarah said...

Danke, Didier! Viel Spass beim Brückenbauen zwischen Zürich und Paris!

4/16/2012 08:12:00 nachm.  

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