Sonntag, Oktober 29, 2006

Züri-Berlin über Berlin-Princeton

Video-Blog 3:



Züri-Berlin
hat - mit der simpelsten Blog-Technik überhaupt - Berlin aus austauschstudentischer und radikal subjektiver Sicht beschrieben. Gar nicht so grundsätzlich anders - aber technisch um einiges progressiver - ist das Konzept von Cornelius Reiber, den ich in Berlin flüchtig kennen gelernt habe. Im Spätsommer ist Cornelius nämlich zu akademischen Weiterbildungszwecken von Berlin nach Princeton übergesiedelt, was allerdings fast durch fehlendes Benzin ins Wasser, oder viel mehr in den grossen atlantischen Teich, gefallen wäre. Dies und auch weniger Dramatisches berichtete Cornelius neulich in seinem ersten Vlog-Beitrag (analog zur neuzeitlichen etymologischen Entwicklung des Wortes Weblog zu Blog wurde auch Video-Blog zu Vlog) dem interessierten Berliner Publikum. Im Moment noch hier auf YouTube - bald aber unter United-States-of-Cornelius.de - findet man die bewegten Bilder und kulturanalytischen Worte über soziale Interaktionen von Undergraduates an einer amerikanischen Eliteuniversität, über neogotische Bauten, Schuhe ausziehende Speisesäle und übel riechende Unterkünfte. Vielleicht wird es bald mal etwas über den frisch gebackenen Professor Joschka Fischer zu berichten geben oder Investigatives über Thomas Manns Zeit an derselben Universität.
Cornelius' Vlog von der Princeton University aus, wo er am German Department der renommierten Hochschule tätig ist, ist nicht sein erster digital-audiovisueller Auftritt. In einem legendären Vorstellungsvideo mimte er bestechend den arroganten Regisseur. Als Kameramann scheint er hingegen dänischen Dogmen verpflichtet zu sein, was der Authentizität wiederum förderlich ist. Züri-Berlin wartet gespannt auf weitere Episoden aus den cornelianischen Vereinigten Staaten.

Bild: eigene "Collage" inkl. Porträt von hier

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