Donnerstag, Oktober 12, 2006

Berliner und Zürcher Grenzbereiche

In einem Beitrag über den Film Herr Lehmann erwähnte ich vor einigen Monaten das Café im Grenzbereich beim Schlesischen Tor. Das Café gab es schon zu Mauerzeiten. Es lag gerade noch knapp in Westberlin, bloss wenige dutzend Meter von der innerdeutschen Grenze entfernt. Herr Lehman spaziert im Film zweimal denselben Abschnitt der Falckensteinstraße entlang und an besagtem Café vorbei. Das fällt allerdings nur auf, wenn man sich den Film mehrmals anschaut und die Ecke kennt. Im Film hat dies die Funktion, die Geschichte im äussersten Winkel von West-Berlin kurz vor dem Mauerfall zu verorten.
Da "Café im Grenzbreich" einer der häufigeren Suchbegriffe ist, wie wildfremde Menschen zu Züri-Berlin finden, soll nun doch endlich ein Foto aus dem frühen Sommer hier seinen Speicherplatz finden, wenn ich mich schon durch die ungeheuren Massen digitaler Berlin-Erinnerungen wühle.

Zürich kennt weniger Grenzen als Berlin. Wenn man es jedoch genau nimmt, bin auch ich im Zürcher Grenzbereich aufgewachsen. Mein Heimatquartier Zürich- Wollishofen befindet sie an der Stadtgrenze.

"Stadtgrenze" nennt auch die VBZ (die Zürcher BVG) die betreffende Haltestelle der grenzüberschreitenden Buslinien 161 und 165.

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