Montag, Oktober 09, 2006

Marke Schweiz in Berlin

Nachgelieferter Beitrag #1:

Die Corporate Identity-Verantwortlichen der Schweiz dürfen stolz sein: die Popularität der Marke Schweiz ist auf einem Höchststand. Patriotismus wird zwar in bestimmten Kreisen noch immer ziemlich beargwöhnt. Der Trend geht aber eindeutig in Richtung unverkrampften Umgang mit dem Schweizerkreuz.
Es sind in Berlin oft noch nicht mal Schweizerinnen und Schweizer, die mit einem roten T-Shirt mit Kreuz auftreten, aus einem rot-weissen Portmonee (man gewöhnt sich an alles, vielleicht auch irgendwann an solche seltsamen Schreibweisen) bezahlen oder die sich einen kultigen Bag aus Schweizer Militärdecken umhängen.


Auch Modeläden an der trendigen Schlesischen Straße stellen künstliche Leopardenmäntel aus, die wohl mit Schweizmotiv gefüttert Wärme spenden sollen.









Die Aussenbar beim Nola's am Weinberg, dem Schweizer Restaurant beim Zionskirchplatz, schmückt sich grosszügig mit Flaggen (bei schlechtem Wetter ist das Holzhüüsli allerdings verbarrikadiert).




Beim Ostkreuz in Friedrichshain wirbt eine Fahrschule mit Schweizer Flagge für ihren "Erste Hilfe Kurs", was sich die häufige medizinische Assoziation des in der Regel eher roten Kreuzes auf weissem Hintergrund zunutze macht.




Dasselbe gilt wohl auch für dieses Bild aus einer Berliner U-Bahn. (Foto: Simon Brühlmann)








Und schliesslich widmen sich auch wuchtige Fotografinnen der eigensinnig quadratischen Flagge, die sich auf der der deutschen Bundeskanzlerin am nächsten stehenden Botschaft befindet (Foto: Flickr/Die Wucht).

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